Ein 53-jähriger Mann führte Reinigungsarbeiten in einer Wiener U-Bahnstation durch, als er einen 37-jährigen österreichischen Staatsbürger auf das Rauchverbot in der Station aufmerksam machte. Der Raucher attackierte daraufhin die Reinigungsfachkraft mit einem Kopfstoß und bedrohte sie mit einem Messer.

Ein 44-jähriger österreichischer Staatsbürger beobachtete den Vorfall, kam dem Opfer zu Hilfe und verständigte die Polizei. Der Tatverdächtige attackierte auch den Helfer und schnitt ihm mit dem Messer ins Gesicht, bevor er auf einen Bahnsteig flüchtete. Beamte des Stadtpolizeikommandos Margareten stellten den Angreifer auf dem Bahnsteig und nahmen ihn fest. Das Messer warf der Mann zuvor auf die Gleise, es konnte von den Polizisten jedoch sichergestellt werden.

Bei einer Personsdurchsuchung fanden die Beamten auch eine geringe Anzahl an Suchtmitteltabletten bei dem Tatverdächtigen. Beide Opfer wurden von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt, der 44-Jährige wurde durch den Messerangriff mittelschwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

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