Vier Personen (21, 22, 23, 25) aus der russischen Föderation stehen im Verdacht, einen Mann in Wien mit dem Umbringen seiner Kinder bedroht und dadurch Geld erpresst zu haben.

Bevor der Fall der Polizei bekannt wurde, soll es zu einer Übergabe eines vierstelligen Betrages gekommen sein. Zwei Tage später wurde das Opfer erneut kontaktiert. Dabei wurde ihm eine Hilfestellung angeboten. Nachdem sich der Mann mit zwei Personen, die allerdings auch der Bande angehörten, getroffen hatte und diese ebenfalls einen vierstelligen Betrag für eine mögliche Hilfestellung verlangten, lehnte er ab. Einen Tag später wurde er von den vermeintlichen „Helfern“ erneut erpresst. Zu einer weiteren Geldübergabe kam es nicht.

Nachdem die Ermittler des Landeskriminalamtes Wien, Ermittlungsbereich Bandenkriminalität, die Ermittlungen übernommen hatten, gelang es binnen 72 Stunden die Tatverdächtigen auszuforschen und am 22.01.2021 im Zuge eines koordinierten Zugriffes mit Unterstützung der WEGA festzunehmen.

Der 21-Jährige wird zudem wegen eines Einbruchdiebstahls in Vorarlberg verdächtigt. Die Männer wurden in eine Justizanstalt gebracht.

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