Ein 13-jähriger Bub war mit seiner Betreuerin im Bereich des Wienflusses spazieren und lief plötzlich davon. Nachdem die Frau den 13-Jährigen nicht mehr finden konnte, alarmierte sie die Wiener Polizei. Sofort wurde eine Fahndung nach dem Kind eingeleitet. Gegen 13:00 Uhr ging ein Hinweis zu dem möglichen Aufenthaltsort des 13-Jährigen ein.

Die Besatzung des Polizeihubschraubers konnte den Buben schließlich im Bereich des Hochwasserbeckens lokalisieren. Die Besatzung des Otto 5 konnte durch das Schilf zu dem vollständig durchnässten 13-Jährigen vordringen, allerdings wollte er nicht mitkommen. Aufgrund des sumpfigen und eisigen Untergrundes war eine Rettung nicht möglich und es wurden weitere Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung und der Wiener Feuerwehr alarmiert. Schließlich gelang es der Seiltechnikeinsatzgruppe der Wiener Berufsrettung in Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften der Wiener Berufsfeuerwehr den Buben zu retten.

Die Feuerwehr stieg mit einer Hakenleiter zu dem Buben hinab, lagerte ihn in eine Rettungswanne um und brachte ihn mit einem Flaschenzug über die Drehleiter auf Straßenniveau in Sicherheit. Er wurde vor Ort notfallmedizinisch versorgt und leicht unterkühlt in ein Spital gebracht. Dank des koordinierten Vorgehens aller Blaulichteinheiten konnte der Bub mittlerweile wieder seiner Mutter übergeben werden.

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