Obwohl Microsofts neuester Flight Simulator noch nicht veröffentlicht ist, sorgt er bereits für massig Gesprächsstoff. Dafür ist die unglaublich realistische Grafik verantwortlich, aber auch eine mögliche Gefahr.

Bei vielen Screenshots muss man schon sehr genau hinsehen um zu erkennen, dass es sich um eine Simulation handelt. So gut hat das Team um den Flight Simulator 2020 gearbeitet. Selbst aktuelle Wetterdaten lassen sich abrufen und die Wolkenformationen wirken täuschend echt.

Screenshot: Microsoft

Die Datenmenge ist so riesig, dass nur ein kleiner Teil der Flugsimulation auf die eigene Festplatte installiert wird. Hochauflösende Details werden aus dem Internet nachgeladen.

Bei diesem enormen Detailgrad und der sehr realistischen Cockpit-Simulation, denken die meisten an ein geniales Spiel. Viele denken aber auch sofort an die Anschläge vom 11. September 2001zurück. Könnte der Flight Simulator eventuell für die Planung und das Training entsprechender Anschläge genutzt werden?

Ganz ausschließen kann man das natürlich nicht. Jede Simulation die möglichst realistisch sein möchte, hat dieses Problem. Ganz sicher hat sich auch Microsoft Gedanken dazu gemacht. Andererseits wird man durch Rennsimulationen auch nicht zum perfekten Rennfahrer. Ein Flugzeug in einer Simulation zu fliegen, ist eine ganz andere Sache, als selber ins Cockpit zu steigen.

Noch ist unklar, ob sich die Entwickler zukünftig spezielle Sicherheitsmechanismen einfallen lassen. Natürlich könnte man eine Mindestflughöhe außerhalb der Flughafenbereiche ansetzen und die Simulation beim unterschreiten der Grenze einfach abbrechen. Andererseits ist es für viele ein besonderer Flugspaß, Tiefflüge über Gewässer und die Savanne durchzuführen. Auch ein tiefer Überflug über den Eiffelturm oder die Freiheitsstatue steht bei vielen Simulatorfans auf der To Do Liste.

Zum jetzigen Zeitpunkt wird der Bildschirm bei einem Absturz einfach schwarz, die Simulation bricht ab.