Wien: Polizisten der Polizeiinspektion Sedlitzkygasse wurden zu einem Krisenzentrum wegen eines aggressiven Mannes gerufen.

Die Beamten nahmen den jungen Mann wahr, wie er mehrmals gegen die Eingangstür des Gebäudes trat. Als ihn die Beamten ansprachen, drehte er sich um und ging auf sie schnellen Schrittes und schreiend zu. Er droht ihnen ein Messer zu haben und sie erstechen zu wollen. Eine Hand verbarg er in seiner Jackentasche. Mit gezogen Dienstpistolen forderten die Polizisten den Mann wiederholt auf stehen zu bleiben, was sich jedoch als wirkungslos erwies. Er ging kontinuierlich auf die Beamten zu.

Als auf Grund der Dynamik der Situation kein geeigneter Abstand mehr zu dem drohenden Mann eingehalten werden konnte und sich die Situation für die Beamten daher als lebensbedrohend darstellte, wurde ein Warnschuss abgegeben. Dies zeigte erst nach einigen Sekunden Wirkung, woraufhin der Mann die Richtung änderte und nun von den Beamten wegging, die Hand immer noch in der Jackentasche verborgen.

Den Beamten gelang es, ihn schlussendlich mittels Körperkraftanwendung zu Boden zu bringen und festzunehmen. Ein Messer wurde beim Beschuldigten nicht aufgefunden.

Im Zuge der Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass der Festgenommene (17, Stbg.: Österreich) in dem Krisenzentrum untergebracht war. Er selbst gab den Beamten gegenüber an Drogenprobleme zu haben.

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