Seit dem ersten Corona-Fall in unserem Land sind exakt 13 Monate vergangen. Natürlich war bereits Wochen davor klar, auch Österreich wird früher oder später von Covid-19 betroffen sein. Auch wenn das tatsächliche Ausmaß noch niemand abschätzen konnte. Seither ist viel Zeit vergangen.

Warnung: Dieser Artikel enthält die ungefilterte, ehrliche Meinung eines angepissten österreichischen Bürgers. Sollten Sie damit nicht umgehen können (oder wollen) lesen Sie an dieser Stelle bitte nicht weiter.


Heute ist der 25.03.2021, ein Tag wie jeder andere in Österreich. Ein Tag an dem wir mit vermutlich, die Zahlen von heute sind noch nicht veröffentlicht, 3.000 oder mehr Neuinfektionen konfrontiert sein werden. Wieder werden sich Kinder in den Schulen anstecken, werden Menschen in den Apotheken keine Gratis-Selbsttests erhalten und wieder überlegen Selbstständige verzweifelt, wie sie das alles noch schaffen sollen.

Noch viel schlimmer, einige Menschen werden wieder an dem Virus sterben. Man sollte also davon ausgehen, dass die Politik an einem Strang zieht und alles mögliche unternimmt, um den Menschen, die ja auch potentielle Wähler sind, zu helfen. Aber leider, die Kasperltruppe hat wichtigeres zu tun! Nämlich streiten wie die kleinen Kinder im Sandkasten, Steuergelder abkassieren und schamlos zuschauen, wie dieses Land sich täglich ein Stück mehr dem Abgrund nähert.

Politik der Peinlichkeiten – Die Nationalratssitzung

Es wäre mir ein leichtes, noch einmal die unzähligen Fehler und vergeigten Entscheidungen der Politiker aufzuzählen. Das habe ich aber bereits an anderer Stelle und würde somit nur unser aller Zeit verschwenden. Jedem ist hinlänglich bekannt, was in den letzten Monaten alles falsch gelaufen ist. Darum konzentriere ich mich lieber auf die momentane Situation.
Und die ist, so traurig die Gesamtsituation ist, absolut lächerlich!

Beginnen wir mit der Nationalratssitzung vom gestrigen Tag. Die begann schon leicht turbulent, als Michael Hammer von der ÖVP erklärte, sich im Parlament nicht ausreichend geschützt zu fühlen, da FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl seine Parteimitglieder nach wie vor auffordern würde ,,sich allen Corona-Maßnahmen hier im Haus zu widersetzen“.
Er sprach im speziellen den Krankheitsfall von Manfred Haimbuchner (FPÖ) an, der seit Tagen mit Corona auf der Intensivstation liegt und künstlich beatmet wird. Daraufhin verließ Hammer mit einigen weiteren Personen den Saal.

Die Reaktion der FPÖ ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Bei aller gespielten Empörung muss festgehalten werden: Haimbuchner war auf einer illegalen Party, hat damit sich und andere gefährdet. Des weiteren wurde oft genug von der FPÖ selbst lautstark kommuniziert, dass die Partei nichts von den Coronamaßnahmen hält.

Foto: MSK News

Das dürfte aber auch für andere Personen im Parlament gelten, Pflicht hin oder her, nicht bei allen war eine FFP2-Maske zu sehen. Genau das wäre aber ein schönes Signal an die Bevölkerung, die ja durchgehend auf die tolle Schutzwirkung der Makse hingewiesen wird.

Es folgte ein schier unendlicher Schlagabtausch mit viel Gerede aber wenig Inhalt. Die wichtigsten Themen der Damen und Herren der Politik waren persönliche Anschuldigungen und ab und an der “Grüne Pass“ sowie die Impfungen. Viel mehr als gegenseitige Vorwürfe und Ausreden war aber nicht zu hören. Beinahe 12 Stunden meiner Lebenszeit habe ich mit dem anschauen dieses Polittheaters vergeudet. Ein Polittheater, das wir mit unseren Steuergeldern bezahlen!

In Erinnerung blieben mir vor allem die respektlosen Zwischenrufe aus den Reihen der FPÖ und die stumpfen Wiederholungen alter Aussagen durch unseren Bundeskanzler Sebastian Kurz.
Bezeichnend die Aufforderung von Wolfgang Sobotka in Richtung der Zwischenrufer:

Ich würde Sie bitten, könnten Sie ausreden lassen höflich.Wir haben zuerst auch den Klubobmann (Anmerkung: Herbert Kickl) ungestört reden lassen dann würde ich doch bitten, dass Sie… dann würde ich Sie doch bitten, des…
Es macht doch kein Bild im Fernsehen, wenn Sie permanent unterbrechen.

Präsident des Nationalrates Wolfgang Sobotka – 24.03.2021

Fehlende Tests statt Impfungen, Masken aus China

Abseits des Parlaments läuft dafür alles umso besser. Ganz Österreich ist geimpft, es gibt kaum noch Todesfälle durch Covid-19 und die Spitäler sind endlich effektiv entlastet und die Schüler sitzen wieder in der Schule. Die Politiker stehen breit grinsend vor den Kameras der Pressefotografen, ich stehe mittendrin, will gerade das Foto des Tages schießen und dann… wache ich auf und bin verzweifelt! Alles leider nur ein Traum, unsere überbezahlten Pfuscher haben bisher kaum etwas auf die Reihe gebracht!

Wie war das nochmal? Was genau soll nun ,,Chefsache“ sein, lieber Herr Bundeskanzler?
Die “Hygiene Austria“ kann es ja schon mal nicht sein, die haben uns unter den strengen Augen der Politik nach Strich und Faden verarscht. Masken aus China, unter miserablen Arbeitsbedingungen umverpackt, sind Made in Austria? Na sicher doch! So sicher wie unsere Regierung für das österreichische Volk arbeitet.
Haaaaaalt, jetzt habe ich es. Nicht die Schummelmasken, nein die Impfungen sind Chefsache. Darum glaubt es ja auch so toll…

Wer ist denn nun tatsächlich Schuld am Impfchaos? Fakt ist: Wir haben viel zu wenige Impfdosen bestellt. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung – Bürgermeister selbstverständlich ausgenommen – wurde bisher zumindest 1x geimpft. Viele Ältere und Risikopatienten warten noch immer auf einen Termin.

Nun haben wir erfahren, dass bis Ende April alle Personen über 65 Jahre geimpft sein sollen. Klingt gar nicht mal schlecht, aber schauen wir doch einmal genauer hin. Stand heute haben erst 4,76 Prozentder impfbaren Bevölkerung“ die ,,für einen vollständigen Impfschutz notwendigen Impfdosen erhalten“.
Ist das die sogenannte Chefsache? Ich, ein Chef einer kleinen Firma, würde mich schämen, so eine Performance abzuliefern. So schauts aus!

Traurig aber wahr, es geht noch tiefer. Seit März sollte jeder kostenlose Corona-Selbsttests in den Apotheken erhalten. Zumindest theoretisch.

Foto: MSK News

Nur mit großem Aufwand haben wir es geschafft, an die versprochenen Tests für März zu kommen. Wir wissen aber auch von vielen, die bis heute keinen einzigen erhalten haben!

Die Apotheken haben kaum Tests erhalten, die meisten hatten schon am ersten Tag keine mehr lagernd. Wie es im April aussehen wird, kann noch niemand sagen. Offizielle Aussagen erhält man nicht. Schaut so eine gute Vorbereitung aus?

Neue sinnlose Maßnahmen

Die Realität sieht so aus, dass kaum noch jemand genau weiß, was aktuell erlaubt oder verboten ist. Verordnungen, Lockdowns, Lockerungen und Verschärfungen wechseln sich ab. Selbst Juristen müssen oft genau nachlesen, wie soll sich da der einfache Bürger auskennen?

Während 2 Jugendliche, die im Freien zu geringen Abstand zu einander gehalten hatten, abgestraft werden, dürfen tausende Menschen ohne Abstand und Maske in Wien demonstrieren. So sieht also unsere Demokratie und Freiheit aus? Sagt mal ehrlich liebe Politiker… glaubt ihr den Scheiß den ihr uns täglich erzählt eigentlich selber?

Nun haben wir also die nächsten Verschärfungen, jedenfalls für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Unter anderem soll der Handel von 01. bis 06. April geschlossen bleiben, auch Frisöre haben mal wieder die Arschkarte.
Ich bin absolut sicher, niemand der dort wohnt, kommt auch nur ansatzweise auf die Idee, im Nachbarbundesland einzukaufen. Absolut sicher… Hmmm…

Garniert wird der hirnlose Maßnahmenkatalog mit Zwangstests, ganztägigen Ausgangsbeschränkungen (selbstverständlich mit den bekannten Ausnahmen) und der Androhung weiterer Maßnahmen.
Nur was man mit den Gottesdiensten anstellen soll hat man uns noch nicht verraten. Offensichtlich hat die Politik keinen Respekt vor der österreichischen Bevölkerung, aber fürchtet sich vor dem Zorn der Kirche. Amen!

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