Eine bisher unbekannte Täterin, die sich als „Sabine Houdmon“ aus Toulousse (Frankreich) ausgab, nahm via Telefon, später über eine Messenger-App, zu einem 50-Jährigen aus dem Bezirk Steyr-Land Kontakt auf.

Nach mehrmaligem Kontakt und der Zusage, dass sie aus Frankreich zu ihm nach Österreich ziehen wolle, jedoch in finanziellen Schwierigkeiten sei, begann der Mann ab Juli 2020 im guten Glauben an eine Beziehung/Liebe zu dieser Frau Geldbeträge an diese zu überweisen.
Das Opfer überwies von Juli 2020 bis 4.Jänner 2021 insgesamt 31-mal Geldbeträge in der Höhe von mehreren tausend Euro an verschiedene Konten in Deutschland, Frankreich und England.
Als er schließlich Bedenken an der Fernbeziehung hatte, ließ er sich einen Ausweis und Fotos schicken. Diese dürften jedoch gefakt gewesen sein.

Die Betrugshandlungen wurden bekannt bzw. kamen ins Laufen, als deutsche Polizeibeamte einen Strafakt wegen Geldwäsche bearbeiteten und Geldtransaktionen von dem 50-jährigen Österreicher bei einer Kontoöffnung auffielen.
Im Zuge von Europol-Erhebungen wurden Beamte aus dem Bezirk Steyr-Land mit den Erhebungen und weiteren Tätigkeiten betraut.

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