Was vor wenigen Jahren noch nach Science Fiction klang, ist heute bereits Realität. So setzen alleine in den USA, ca. 600 Behörden eine Software zur Gesichtserkennung ein.

Genutzt werden öffentlich zugängliche Bilder, unter anderem solche aus Facebook. Und die Nutzer sozialer Netzwerke tragen, wenn auch unwissend, fleißig dazu bei. Etwa 3 Milliarden Fotos umfasst die Datenbank der Software „Clearview AI“. Und täglich werden es mehr. Denn die Datenflut ist unaufhörlich. Jede Minute werden unzählige Fotos hochgeladen, oftmals ohne jeglichen Schutz.

Sogar eine App für AR-Brillen soll es bereits geben. Die Anwendung wäre denkbar simpel. Während ein Polizist Streife geht und die Datenbrille trägt, gleicht die Software automatisch alle ihm begegnenden Personen mit seiner Datenbank ab. Per Haftbefehl gesuchte Personen wären also schnell erkannt.

Was einerseits ein gutes Mittel zur Verbrechensbekämpfung sein kann, bietet andererseits auch viel Raum für Missbrauch. Die Privatsphäre und der Datenschutz wären hier nur 2 Punkte.

In den USA ist der Einsatz entsprechender Software weit weniger umstritten als z.B. in Österreich oder Deutschland. Die ersten Ansätze sind jedoch bereits gemacht, Österreich testet bereits eine Gesichtserkennungssoftware. Im privaten Bereich wird das ganze natürlich viel strenger gesehen. Privatpersonen
ist nicht einmal der Einsatz einer Dashcams zur Beweissicherung erlaubt….