Zu einem kleinen Autounfall kam es am 22.12.2020 gegen 18:00 Uhr in Unterweitersdorf (Oberösterreich).

Eine 49jährige Frau wollte zum dort angesiedelten Fachmarktzentrum zufahren, kam jedoch aus unbekannter Ursache zu weit nach links und überfuhr einen Entwässerungsgraben. Um weitere Schäden am Fahrzeug zu verhindern, stellte die Lenkerin das Fahrzeug ab.

Kurz darauf wurde der für die Liegenschaft zuständige Facility Manager auf den Vorfall aufmerksam, bot seine Hilfe an und begann mit der Dokumentation des Vorfalls.

Unbeteiligte Person sorgt für Wirbel

Dies missfiel einer zufällig anwesenden und am Unfall unbeteiligten Frau derart, dass sie den Facility Manager sowie dessen Lebensgefährtin verbal attackierte, lautstark beschimpfte und sich mehrmals provokant vor ihm aufbaute, um Aufnahmen zu verhindern. Eine vernünftige Kommunikation war nicht möglich, Erklärungen akzeptierte sie nicht.

Auch redete die Frau unablässig auf die Unfalllenkerin ein, sie möge doch die Polizei verständigen. Das Fotografieren wäre nämlich laut DSGVO verboten. Weiters wollte sie einen Spanngurt am Dachträger des Unfallfahrzeugs befestigen um dieses zu sichern und um es „aus dem Graben zu ziehen“. Hiervon rieten die umstehenden Personen deutlich ab.

Die völlig verunsicherte Lenkerin verständigte daraufhin die Polizei. Da sie beim Telefonat die Auskunft bekam, dass der zuständige Objektbetreuer sehr wohl das Recht habe, den Vorfall und eventuelle Schäden zu dokumentieren, beruhigte sie sich schnell.

Foto: MSK News

Polizei wurde nicht benötigt

Die zuvor ausfällig gewordene Frau wurde von der Lenkerin auf den ihr mitgeteilten Sachverhalt hingewiesen woraufhin sich die Frau vom Parkplatz entfernte. Mit Hilfe des Objektbetreuers und dessen Lebensgefährtin wurde die Unfallstelle abgesichert, Daten ausgetauscht und ein Abschleppunternehmen beauftragt.

Auch die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizisten wurden daher nicht mehr benötigt. Verletzt wurde niemand, die Schadenshöhe ist noch unbekannt.