Ein 52-jähriger Busfahrer aus Tschechien lenkte am 4. September gegen halb neun seinen Kleinbus mit 16 Insassen auf der A1 Fahrtrichtung Salzburg. Laut seinen Angaben hatte der Mann einen Sekundenschlaf und touchierte auf Höhe der Auffahrt Wallersee mit einem am Beschleunigungsstreifen fahrenden Pkw Lenker (23) aus Ried im Innkreis.

Infolge der Kollision schleuderte der Bus nach links, quer über die Fahrbahn, prallte gegen ein Verkehrsschild und zwei Leitpflöcke, streifte an der Böschung die Betonmittelleitschiene und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand.

Der Oberösterreicher konnte seinen Pkw am Beschleunigungsstreifen anhalten. Der Busfahrer, eine Insassin aus Tschechien (26) und der Pkw Lenker verletzten sich unbestimmten Grades. Die restlichen Mitfahrer blieben unverletzt. Die Alkotests verliefen negativ.

Die Aufräumarbeiten führten 25 Mann der Feuerwehr Eugendorf mit vier Fahrzeugen durch. Das Rote Kreuz organisierte den Abtransport der 15 unverletzten Insassen des Kleinbusses und war mit zwei Sanitätsfahrzeugen und zwei Behindertentransportern im Einsatz. Die Westautobahn war im Bereich der Unfallstelle nur erschwert passierbar und musste teilweise ganz gesperrt werden.

Es entstand ein ausgedehnter Stau im Bereich Eugendorf und auf der A1 Fahrtrichtung Salzburg. Kurz vor zehn Uhr war die Westautobahn wieder frei befahrbar.