Ein 30-jähriger tschechischer Staatsbürger lenkte am 19. August 2021, gegen 12:45 Uhr, einen 600 PS starken Pkw mit tschechischem Kennzeichen auf der Bundesstraße 41 von Weitra kommend in Richtung Schrems.

Dabei wurde das Fahrzeug im Kreuzungsbereich der Bundesstraße 41 mit der Landesstraße 8228 (Ehrendorfer Kreuzung) von Bediensteten der Polizeiinspektion Gmünd mittels Lasermessgeräts mit einer Fahrgeschwindigkeit von 150 km/h gemessen.

In diesem Abschnitt besteht aufgrund der gefährlichen und unfallträchtigen Kreuzung eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h.
Aufgrund der Aussichtslosigkeit einer Verfolgung wurde eine Streife der Polizeiinspektion Schrems um Unterstützung und Anhaltung des Pkw ersucht.

Die Polizeistreife aus Schrems konnte den Lenker schließlich auf der Bundesstraße 2 wahrnehmen und die Nachfahrt mit Blaulicht und Folgetonhorn beginnen. Dabei konnte die Besatzung feststellen, dass der Lenker im Überholverbot, über die Sperrlinie und den Abbiegestreifen mit überhöhter Geschwindigkeit überholte (ebenfalls 70er Beschränkung) und sich dann aufgrund des Rotlichtes der Ampel und bereits einfahrender Fahrzeuge im Kreuzungsbereich gezwungen sah, anzuhalten.

Der Lenker wurde anschließend beamtshandelt, der Führerschein vorläufig abgenommen und eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 700 Euro eingehoben. Der Lenker wird der Bezirkshauptmannschaft Gmünd wegen zahlreicher Übertretungen zur Anzeige gebracht. Ein auf der Polizeiinspektion Gmünd durchgeführter Alkotest verlief negativ.

Den Angaben des Lenkers zufolge, sei er dienstlich von München nach Tschechien unterwegs und habe es eilig.