Aktuell gibt es in der Stadt Salzburg wieder vermehrt Anrufe bei älteren Personen. Allein am 27. Jänner wurden bei der Polizei sechs Anzeigen erstattet, wo unbekannte Täter sich als Polizisten ausgegeben hatten.

In allen Fällen reagierten die Angerufenen richtig und beendeten umgehend das Gespräch. Somit blieb es beim Versuch und es entstand kein Schaden. Die Unbekannten teilten ihren Opfern mit, dass die Tochter in einen Verkehrsunfall verwickelt sei und nun Geld benötigt werde. Hierbei handelt es sich um eine Facette des bereits lange bekannten „Neffentricks“.
Die Polizei ruft niemals bei Angehörigen an und fordert Geld, geschweige denn kommt sie zu Privatpersonen nachhause, um Geld oder Wertgegenstände abzuholen.

In diesem Zusammenhang ersucht die Polizei auch die Bevölkerung, Angehörige oder bekannte ältere Personen über diese Art des Betruges in Kenntnis zu setzen und über die richtige Vorgehensweise zu informieren.

Tipps der Kriminalprävention:

• Brechen Sie Telefonate, bei denen von Ihnen Geldleistungen gefordert werden, sofort ab. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.

• Lassen Sie sich, auch von Polizisten, im Zweifelsfall immer Dienstausweise zeigen.

• Falls Verwandte ins Spiel gebracht werden, kontaktieren Sie diese, um die Echtheit eines vermeintlichen Vorfalls nachzuprüfen.

• Lassen Sie niemanden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen. Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme die Gegensprechanlage oder verwenden Sie die Türsicherungskette oder den Sicherungsbügel.

• Falls es zu einem Betrug gekommen ist, sind alle Informationen zum Täter besonders wichtig: notieren Sie Aussehen, Kleidung, Sprache, Autokennzeichen, Autofarbe etc.
Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle.

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