Nach einer Taxifahrt am 12. Juni 2021 begannen der 40-jährige Taxilenker und der 20-jährige Fahrgast wegen 20 Euro Restbetrag für die längere Fahrtstrecke zu streiten. Dabei soll der 20-Jährige den Taxilenker mit einer Faustfeuerwaffe genötigt haben, das Grundstück zu verlassen.

Dieser ging nach Angaben des 40-Jährigen in das Wohnhaus, holte die Faustfeuerwaffe und richtete sie gegen ihn. Der 24-jährige Mitfahrer und Bekannte ging dazwischen und konnte dadurch eine weitere Eskalation verhindern.

Der Taxilenker stieg daraufhin wieder ins Taxi, verließ die Örtlichkeit und verständigte die Polizei. Die beiden Fahrgäste gaben an, dass es lediglich ein verbaler Streit war, jedoch mit Sicherheit keine Waffe gezogen worden war.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Wohnadresse des 20-Jährigen im Bezirk Braunau durchsucht. Im Schlafzimmer stellten die Beamten eine Schreckschusspistole, eine CO2-Pistole, Munition, einen Teleskopschlagstock und ein Messer sicher. Gegen den 20-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen und er wird zur Anzeige gebracht.