Am 21.12.2020, um 03:10 Uhr wurde eine Funkstreife in die Klagenfurter Straße in Villach beordert, da dort eine Person mit einem Messer geschlagen worden sein soll.

Dort konnte ein 23jähriger Afghane angetroffen werden. Er wurde ins LKH Villach verbracht, wo eine Prellung am rechten Auge und eine Zerrung der Wirbelsäule diagnostiziert wurde. Das Opfer konnte nach der Behandlung das LKH wieder verlassen.

Bei der Einvernahme mittels Dolmetscher am 22.02.2020 ergab sich, dass er von einem 26jährigen Afghanen am 21.12.2020, um 03:05 Uhr zur Herausgabe seines Handys genötigt wurde, um am Handy die Videoaufnahmen von einem Streit zu löschen. Da er die Herausgabe des Handys verweigerte, schlug ihm der 26jährige zwei Mal mit der Faust in das Gesicht.

Daraufhin fiel das Opfer zu Boden, worauf der Angreifer und zwei weitere afghanische Staatsangehörige im Alter von 27 und 29 die Bekleidung des Opfers nach dem Handy durchsuchten. Bei der Durchsuchung der Bekleidung konnte das Handy des Opfers nicht gefunden werden. In einer Lederjacke des Opfers konnten jedoch ein Bargeldbetrag von mehreren tausend Euro gefunden werden.

Der Bargeldbetrag wurde entwendet. Die Ermittlungen laufen.

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