Wer kennt es nicht. Man ruft seine Emails ab und plötzlich fällt einem eine Nachricht ins Auge, die irgendwie eigenartig erscheint aber doch nicht eindeutig als Spam oder betrügerische Email zu erkennen ist.

Nur wenn man die Anzeichen erkennt, kann man verhindern, selbst zum Opfer zu werden.
Und auch wenn die Verfasser solcher Emails immer besser werden, sie machen Fehler und die kann man relativ gut erkennen!

Typische Anzeichen

Absender

Als angeblicher Absender wird oftmals eine bekannte Firma genommen. Amazon, ein großer Mobilfunkanbieter und sogar die Polizei stehen weit oben in der Liste. Natürlich stammt die Nachricht nicht wirklich von dort.

Ein Beispiel:
Wir haben eine Email von „Amazon“ erhalten. Als Absender stand: „Amazon Seller Central“
Doch sieht man sich die Email genauer an, erfährt man die Wahrheit.

From: Amazon Seller Central<contact@marketplace.amazon.199411.europe.com>

Man sollte sich also immer die ganze Emailadresse des Absenders anzeigen lassen und nicht nur die Kurzfassung!

Anrede

„Hallo max.muster@gmx.de“, „Hallo Kunde von“ und ähnliches, würde kein Mensch schreiben. Doch die Betrüger haben oft nicht mehr als die Emailadresse und improvisieren.

Bei einer auffälligen oder falschen Anrede ist Vorsicht geboten!

Formulierungen

So gravierende Fehler wie in unserem Screenshot zu sehen, sind selten. Rechtschreibfehler und schlechte bzw. wortwörtliche Übersetzungen aus dem Englischen, sind hingegen häufig anzutreffen.

Diese Spam-Nachricht haben wir tatsächlich so erhalten. – Screenshot: MSK News

Tricks

Um den Empfänger der Nachricht zu einem unüberlegten Klick zu verleiten, werden verschiedenen Tricks angewendet:

  • Der Absender ist angeblich eine Behörde
  • Im Betreff wird es besonders dringlich gemacht
  • Es geht um Geld (Rechnung) bzw. eine Strafe

Gerne wird in der Email darauf hingewiesen, dass man sofort reagieren muss oder unbedingt den Anhang öffnen soll um weitere Informationen zu erhalten.

Oft ist auch ein Link enthalten, den man benutzen soll.

Screenshot: MSK News

Tipps

  • Lassen Sie sich nicht überrumpeln. Keine Nachricht ist so dringend, dass man sofort darauf reagieren muss.
  • Seien Sie skeptisch wenn Sie vom Absender keine Nachricht erwarten oder Sie den Absender gar nicht kennen. Wenn Sie sicher gehen wollen, rufen Sie den Absender an.
  • Öffnen Sie keine Anhänge verdächtiger Emails!
  • Klicken Sie keine Links in verdächtigen Emails an!
  • Legen Sie für Gewinnspiele usw. eine eigene Emailadresse an, die Sie für nichts anderes benutzen.
  • Geben Sie niemals Auskunft zu persönlichen Daten und Kennwörtern in Emails.

Viele Email-Anbieter kontrollieren Mails kostenlos auf Viren und Spam. Dies kann eine große Hilfe sein, ist aber keine Garantie!

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