Ein 32-jähriger Tunesier steht im Verdacht im Zeitraum von April 2020 bis Jänner 2021 gewerbsmäßig Sozialleistungen in der Höhe eines niederen 5-stelligen Eurobetrages erschlichen zu haben.

Der Tunesier stand im genannten Zeitraum im Bezug von Krankengeld, obwohl er durchgehend für einen armenischen Frächter im Raum Innsbruck Pakete bzw. Zeitungen auslieferte, ohne dies dem Versicherungsträger gemeldet zu haben.

Der ermittelte „Zuverdienst“ konnte mit € 800,– bis € 1.000,– monatlich beziffert werden. Aufgrund einer anonymen Anzeige wurden gegen den Verdächtigen umfangreiche Ermittlungen geführt. Ihm konnte schließlich nachgewiesen werden, dass er während seines gesamten Krankenstandes der „illegalen Beschäftigung“ nachging.

Der Mann wurde wegen Verdacht des schweren gewerbsmäßigen Betrugs an die Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt. Gegen ihn und den Frächter ergingen mehrere Verwaltungsanzeigen.

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