Beim Kauf eines neuen Smartphones macht man sich über so einiges Gedanken. Akkulaufzeit, Displaygröße, Kamera und natürlich auch der Preis spielen eine große Rolle. Aber ganz ehrlich, wer denkt in diesem Moment schon an Sicherheit und mögliche Sicherheitslücken?

Es wird einem ständig empfohlen, man solle unbedingt Sicherheitsupdates auf seinen Geräten installieren. Bloß keine Schwachstelle für Angriffe bieten, Viren und Trojaner für Handys nehmen ja immer mehr zu. Doch was einem nicht gesagt wird ist, dass die Smartphones oft schon mit entsprechenden Sicherheitslücken ausgeliefert werden. Und als Nutzer kann man nichts dagegen tun!

Betroffen sind Geräte, die mit einem modifizierten Android-Betriebssystem ausgeliefert werden. Und das sind nicht gerade wenige. Auch Branchenriesen wie Samsung und Asus sind darunter. Warum nicht das original Android benutzt wird, ist schnell erklärt. Es geht wieder einmal ums Geld. Denn App-Hersteller zahlen dafür, dass ihre Programme auf Handys vorinstalliert werden. So erklärt es sich auch, warum wir bei neuen Geräten mit bestimmten Anwendungen überschüttet werden. Auch wird gerne ein eigenes Interface benutzt und Menüs angepasst.

Als Nutzer hat man selbst kaum Möglichkeiten, für besseren Schutz zu sorgen. Auf jeden Fall sollte man jedoch, nicht benötigte Apps, sofort deinstallieren. Oder, falls dies nicht möglich ist (manche Apps sind tief im System verankert), die App zumindest deaktivieren.

Angepasste Betriebssysteme haben einen weiteren Nachteil. Die von Google herausgegebenen Sicherheitsupdates müssen oft erst aufwendig vom Hersteller angepasst werden, bevor sie an die Geräte ausgeliefert werden können. So kann sich die Verteilung entsprechend verzögern. Sofern man überhaupt welche erhält!