Am späten Abend des 21. März 2021 ereignete sich in einer Wohnung in Salzburg-Schallmoos ein Tötungsdelikt.

Ein 26-jähriger Serbe verletzte seine 22-jährige rumänische getrennt lebende Ehefrau im Verlauf einer Auseinandersetzung im Hals- & Oberkörperbereich mit einem Messer tödlich. Laut ersten Ermittlungen kontaktierte der Serbe daraufhin das Kindermädchen, so dass dieses auf die in der Wohnung schlafenden gemeinsamen Kinder, im Alter von sieben Monate und drei Jahre, aufpasste.

Danach begab sich der 26-Jährige zur Polizeiinspektion Salzburg-Hauptbahnhof und gestand die Tat. Die Polizisten nahmen den 26-Jährigen unverzüglich wegen des Verdachts des Mordes fest. Bei der Tatwaffe handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um ein Küchenmesser aus der Wohnung des Opfers.

Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete die Obduktion des Leichnams an. Die Spurenauswertungen, Vernehmungen sowie die Ermittlungen zum Tatablauf und dem Motiv führt das Landeskriminalamt Salzburg.

Nachtrag – 23.03.2021

Der 26-jährige Serbe wurde von dem Landeskriminalamt Salzburg einvernommen, wobei er umfassend geständig war. Er gab an, dass es vor der Tat zu einem Streit mit seiner Frau über die bevorstehende Scheidung gekommen ist.

Nachdem er die 22-jährige Rumänin mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt hatte, verstaute er den Leichnam in der Bettlade der Couch. Danach kontaktierte er telefonisch das Kindermädchen, welche in die Wohnung kam und auf die Kinder aufpasste, während er sich auf der Polizeiinspektion Salzburg-Hauptbahnhof stellte.
Die beiden Kinder des Ehepaars, welche zum Tatzeitpunkt geschlafen haben, wurde nach der Betreuung des Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes Salzburg in die Obhut der Großeltern übergeben.

Die Obduktion des Leichnams wurde durch die Gerichtsmedizin Salzburg durchgeführt. Der Täter, welcher sich wie seine Ehefrau seit einigen Jahren in Salzburg aufhielt, wurde im Dezember 2020 wegen Fortgesetzter Gewaltausübung angezeigt und gegen ihm wurde ein Betretungs-& Annäherungsverbot ausgesprochen. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete eine Überstellung des Serben in die Justizanstalt Salzburg an.

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