In der Nacht auf den 16. Jänner feierten sieben einheimische Personen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren im Keller eines Mehrparteienwohnhauses unter Missachtung der geltenden Covid-19-Schutzbestimmungen.

Bei der Versammlung wurde einiges an Alkohol konsumiert. Eine 22-Jährige überließ zwei stark alkoholisierten 17-Jährigen ihren PKW-Schlüssel, damit diese Zigaretten aus dem Auto holen konnten. Die beiden führerscheinlosen Jugendlichen nützten die Gelegenheit jedoch für eine nächtliche Spritztour. Sie nahmen das Kraftfahrzeug unbefugt in Betrieb und beide lenkten dieses im Umfeld des Wohnhauses auf Straßen mit öffentlichem Verkehr. Bei mehreren Kollisionen beschädigten die beiden vier Fahrzeuge teilweise schwer.

Die Eigentümerin des PKW wurde aufgrund Lärms auf die Unfälle aufmerksam und konnte in weiterer Folge ihr stark beschädigtes und nicht mehr fahrbereites Fahrzeug sehen. Nach einem Streitgespräch verließen die beiden Unfalllenker die Örtlichkeit um nach Hause zu gehen. Die Eigentümerin erschien am nächsten Morgen auf der Polizeistation um den Vorfall anzuzeigen. Die beiden Fahrerflüchtigen waren aufgrund des Bekanntschaftsverhältnisses zur Geschädigten schnell ausgeforscht. Das Ergebnis eines durchgeführten Alkomattestes wurde rückgerechnet, wobei zum Tatzeitpunkt bei beiden Lenkern eine Alkoholbeeinträchtigung von 1,1 Promille vorherrschte.

Die beiden Beschuldigten werden wegen unbefugter Inbetriebnahme eines KFZ bei der Staatsanwaltschaft und wegen Lenken eines KFZ ohne Lenkberechtigung, Verursachen von Verkehrsunfällen und Fahrerflucht und Lenken eines PKW in einem durch Alkohol beeinträchtigten Zustandes bei der Bezirksverwaltungsbehörde zur Anzeige gebracht.

Die sieben beteiligten Personen der Zusammenkunft werden wegen Verstößen der geltenden Coronaschutzmaßnahmen zur Anzeige gebracht.