Die Kamera schaltet sich mitten in der Aufnahme ab, das Handy hat auch nur noch 10% Akkustand und natürlich passiert das immer gerade dann, wenn man keine Steckdose zur Hand hat und weiterarbeiten möchte. Da käme eine Powerbank gerade richtig. Aber welche soll man denn nun kaufen?

Powerbanks gibt es viele, da fällt die die Entscheidung nicht leicht. Kleine Modelle passen in jede Hosentasche, haben aber wenig Kapazität. Um den Handyakku ein paar Prozent hochzutreiben reicht das natürlich, aber so richtig toll ist das nicht.
Außerdem fehlte uns bei fast allen Modellen ein Schutz vor Feuchtigkeit und robust sollte die Powerbank auch sein. Am Ende wurde es das Modell von EasyAcc mit einer Kapazität von 24.000mah und IP66 Schutz.

Vielversprechende Daten

Die EasyAcc Powerbank bot genau das was wir suchten. Eine stoßfeste, wasser- und staubdichte Hülle mit IP66 Schutz war für unsere Zwecke perfekt. Damit sollte sie auch Wanderungen bei Schlechtwetter problemlos überstehen.

Auch die angegebene Kapazität von 24.000mah reichte vollkommen. Angeschlossene Geräte können mit bis zu 3A aufgeladen werden.

Zusätzlich verfügt das Gerät über ein integriertes Solarpanel.

Foto: Fellner Manfred / MSK News

Für den Notfall war auch noch eine Taschenlampe mit Blink- und SOS Modus mit an Bord. Außerdem gibt es noch eine Öse um z.B. einen Karabiner einhängen zu können.

Praxistest

Technische Daten sind ja toll, viel wichtiger ist aber wie sich ein Gerät im Praxiseinsatz schlägt. Darum haben wir die EasyAcc Powerbank mehrere Wochen ausgiebig im Outdooreinsatz getestet.

Mit einem Karabiner am Gürtel – und fallweise auch am Quad befestigt – hatten wir die Powerbank täglich bei Arbeit und Freizeit dabei.

Foto: Fellner Manfred / MSK News

Um es kurz zu machen: Der mobile Stromspeicher hält was er verspricht! Alle unsere Geräte, von der DJI Osmo Pocket bis zum Samsung Galaxy S21 Ultra lassen sich problemlos laden.

Es gibt nur einen kleinen Kritikpunkt. Die Solarzellen sind zwar eine nette Idee, in der Praxis aber kaum nützlich. Gerade einmal 300mAh kann das Solarpanel liefern. Und das auch nur bei perfekten Bedingungen. Das hätte vielleicht vor 10 Jahren noch gereicht um ein Handy ordentlich zu laden, die Powerbank lädt man damit aber kaum. Oder anders gesagt: Um die komplett leere Powerbank mit dem Solarpanel zu laden, würde man etwa 100 Sonnenstunden benötigen.

Ganz sinnbefreit ist das Solarpanel dennoch nicht! Die Leistung reicht aus, um die Powerbank nach kurzer Nutzung wieder vollzuladen und die Selbstentladung zu verhindern.

Video: Survivalplan.at

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