Im November 2020 kam es auf Grund der Vermutung der Suchtmittelherstellung in Villach zu einer gerichtlich bewilligten Durchsuchung des Einfamilienhauses eines 66-jährigen Pensionisten.

Im Erdgeschoss des Hauses konnte eine sich in Betrieb befindliche Cannabis-Indoorplantage mit mehreren 10-Stück Cannabispflanzen vorgefunden werden. Die Pflanzen, einige hundert Gramm gebrauchsfertiges Cannabiskraut und Suchtgiftutensilien wurden sichergestellt.

Im Zuge der Vernehmung gab der Mann an, dass er schon zuvor eine Cannabis-Indoorplantage in derselben Größe betrieben und geerntet hätte.
Er sei dazu beide Male von einem 65-jährigen Mann, ebenso Pensionist aus Villach, angestiftet worden. Es wurden ihm mehrere tausende Euro für die Herstellung und das Ernten des Cannabiskrautes versprochen.

Der 66-jährige Villacher wurde offenbar auf Grund seines Alters und der Wohnsituation von dem 65-jährigen Pensionisten, als für die Polizei als unauffällig angesehen, und deshalb hierfür ausgewählt.

Auf Grund des nun vorliegenden Sachverhaltes wurde ebenso eine gerichtlich bewilligte Durchsuchung der Wohnung des 65-jährigen Pensionisten in Villach durchgeführt. Es wurden über 100 Gramm gebrauchsfertiges Cannabiskraut und Suchtgiftutensilien vorgefunden und sichergestellt.
Der 65-jährige wurde durch Beamte des SPK Villach, Kriminalreferat, und mit der Unterstützung des EKO Cobra festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

Im Zuge der intensiven Ermittlungen konnten noch über 10 weitere Personen aus dem Umfeld des 65-Jährigen ermittelt und als Suchtgiftabnehmer bzw. Zeugen einvernommen werden. Der 65-Jährige hat demnach das Cannabiskraut entweder verkauft, anderen Personen unentgeltlich überlassen bzw. sich dadurch sonstige Gefälligkeiten verschafft.

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