Durch Ermittlungen der Polizei Bad Ischl gemeinsam mit der Suchtgiftgruppe des BPK Liezen konnten mehrere Beschuldigte ausfindig gemacht werden, gegen die der Verdacht besteht, seit Sommer 2020 an öffentlichen Orten im Stadtgebiet von Bad Ischl verschiedene Suchtmittel an jugendliche Abnehmer verkauft zu haben.

Am 8. Jänner 2021 konnte ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden im Stadtzentrum von Bad Ischl bei einer Übergabe von Cannabiskraut an einen minderjährigen Abnehmer auf frischer Tat festgenommen werden. Bei der Nachschau in dessen Wohnung sind geringe Mengen Cannabiskraut sowie Suchtgiftutensilien sichergestellt worden.

Am 19. Jänner 2021 konnte ein 19-jähriger Algerier als Zweitbeschuldigter im Stadtgebiet von Bad Ischl festgenommen werden. Bei der Durchsuchung in dessen Wohnräumlichkeiten konnte neben Cannabis und Suchtgiftutensilien, eine Schreckschusspistole samt Munition sichergestellt werden. Beide wurden festgenommen und in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

Zusätzliche Ermittlungen führten nach Linz zu weiteren Beschuldigten im Alter von 20 und 21 Jahren. Die beiden wurden von Linzer Kriminalbeamten gemeinsam mit der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt überstellt.

Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen stehen die vier Beschuldigten im Verdacht, im Zeitraum zwischen vorwiegend Juli 2020 und Jänner 2021 im wechselweisen Zusammenwirken, in Bad Ischl und Linz eine im Kilobereich liegende Gesamtmenge von Amphetamin, Cannabiskraut, Methamphetamin, XTC-Tabletten, LSD-Trips sowie Kokain gewinnbringend an circa 30 Abnehmer, darunter mehrere Jugendliche, verkauft zu haben.

Die vier Hauptbeschuldigten sind teilweise geständig. Aufgrund der Ermittlungen konnten mehrere Zwischenhändler und Abnehmer ausgeforscht, sowie weitere Straftaten geklärt werden.
Insgesamt werden circa 50 Personen wegen diversen Delikten nach dem Suchtmittelgesetz zur Anzeige gebracht.