In Zusammenarbeit mit dem LKA Wien konnte durch die Polizeiinspektion Frankenmarkt eine fünfköpfige internationale Tätergruppe ausgeforscht werden, die wegen gewerbsmäßigem Betrug angezeigt wurde.

Die Beschuldigten schalteten im Zeitraum von Juni 2020 bis August 2020 mehrmals farbige, viertelseitige Inserate in einem österreichischen Printmedium. Dabei wurde unter dem bekannten Slogan „Bares für Rares“ mit dem Ankauf von Goldschmuck in Kombination mit dem Ankauf von Pelzmänteln zu Höchstpreisen geworben.

Zur Abwicklung der Geschäfte mieteten die Beschuldigten im Bezirk Vöcklabruck ein Geschäftslokal an. Den Opfern wurde vorgespiegelt, dass die als allgemein unverkäuflich geltenden Pelzmäntel um bis zu 2.500 Euro angekauft würden. Durch Vortäuschung von Sachkenntnis und Seriosität, in Kombination mit der Unwissenheit der Opfer, gelang es den Beschuldigten die Wertgegenstände um ein Viertel bis ein Drittel des tatsächlichen Wertes zu erwerben. Die Opfer nahmen den geringen Kaufpreis der Wertgegenstände, in Aussicht auf die versprochenen hohen Ankaufpreise der Pelzmäntel, in Kauf.

Durch die Beschuldigten wurde aber der Ankauf der Pelzmäntel immer wieder verschoben oder mit diversen Ausreden angelehnt. Die bis jetzt elf bekannten Geschädigten stammen aus Oberösterreich und der Steiermark. Der Gesamtschaden liegt im fünfstelligen Euro-Bereich.

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