Bedienstete des Stadtpolizeikommandos St. Pölten wurden am 30. Jänner 2021, gegen 07.20 Uhr, telefonisch von der Landesleitzentrale der Landespolizeidirektion Niederösterreich darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein 35-Jähriger aus St. Pölten von einem 30-Jährigen aus St. Pölten verletzt worden sei.

Bei den Erhebungen vor Ort stellte sich heraus, dass der 35-Jährige geschlafen haben dürfte, als der an derselben Anschrift gemeldete 30-Jährige diesen mit einem bislang unbekannten spitzen Gegenstand attackiert und im Hals- und Oberschenkelbereich verletzt haben soll. Anschließend sei der Beschuldigte geflüchtet.

Der 35-Jährige alarmierte umgehend die Einsatzkräfte. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 30-Jährige im Stadtgebiet von St. Pölten festgenommen werden. Das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib/Leben, übernahm in weiterer Folge die Amtshandlung. Der Beschuldigte zeigte sich bei seiner Einvernahme nicht geständig.

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ordnete sowohl eine Blutuntersuchung des Beschuldigten sowie dessen Einlieferung in die Justizanstalt St. Pölten an. Der 35-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde nach der Versorgung durch Rettungskräfte vor Ort in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht, wo er intensivmedizinisch betreut wird.