Am 03.12.2020 um 17.17 Uhr hetzte ein durch Alkohol beeinträchtigter amtsbekannter 35-jähriger Österreicher in Begleitung seiner ebenfalls stark alkoholisierten 47-jährigen österreichischen Lebensgefährtin in Innsbruck seinen Listenhund ohne Maulkorb mutwillig auf zwei andere Hunde.

Diese wurden bei dem Angriff verletzt und mussten zur Behandlung zum Tierarzt gebracht werden. Da der Hundehalter und dessen Lebensgefährtin aufgrund ihrer starken Alkoholbeeinträchtigung nicht mehr in der Lage waren, für die Sicherheit des Hundes sowie der Umgebung zu sorgen, wurde die Abnahme des Hundes und die Übergabe an das Veterinäramt veranlasst.

Nachdem dem Hundebesitzer die Abnahme des Hundes zur Kenntnis gebracht wurde, steigerten sich seine Aggressionen zusehends und er war nicht bereit, dies zu akzeptieren. Er fing an umher zu schreien und auf die Beamten los zu gehen. Seine Lebensgefährtin versuchte ihn vergeblich zu beruhigen und zurückzuhalten. Der Hundehalter musste festgenommen, mittels Handschellen unter Kontrolle und zur Polizeistation verbracht werden. Dort beruhigte er sich nicht und ging in der Folge aktiv auf einen Beamten los, weshalb ihm zudem die Fußfesseln angelegt wurden.

Aufgrund seines fortgesetzten äußerst aggressiven Verhaltens auch gegenüber seiner Lebensgefährtin war ihm gegenüber zudem ein Betretungs- und Annährungsverbot auszusprechen. Nach Abschluss der Erhebungen wurde er auf freien Fuß gesetzt und wird Anzeige an die Staatsanwaltschaft erstattet werden.

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