Leuchtstäbe, besser bekannt als Knicklichter, gehören in jede Ausrüstung zur Krisenvorsorge. Am besten auch ins Fahrzeug und in den Wanderrucksack. Denn es gibt keine einfachere und sichere Möglichkeit, Licht zu erzeugen. Und das auch noch relativ günstig und ohne irgend eine Energiequelle!

Den Stab auspacken, knicken und kurz schütteln. Das wars auch schon! Durch das knicken werden 2 ungiftige und nicht brennbare Flüssigkeiten mit einander vermischt, diese beginnen dadurch unmittelbar zu leuchten.

Leuchtstäbe eignen sich z.b. für:

  • Stromausfall
  • Autopanne
  • Absicherung von Unfallstellen
  • Krisenvorsorge
  • Camping
  • Markierungen
Video: Survivalplan.at

Knicklichter funktionieren bei jeder Witterung und je nach Typ für bis zu 24 Stunden. Große Kälte bzw. Wärme können zwar die Leuchtdauer etwas beeinflussen, sie funktionieren dennoch zuverlässig.

Für Markierungen, z.B. von Unfallstellen oder anderen Gefahrenbereichen, eignen sich Leuchtstäbe in roter Farbe sehr gut. Sie sind nicht zu grell aber bei Dunkelheit sehr gut sichtbar. Und sie stören nicht die Nachtsichtfähigkeit.
Weiße Leuchtstäbe sind ideal um sich bei Stromausfall zu orientieren oder ein Buch bzw. eine Karte zu lesen.

Blaue und Grüne Stäbe werden oft als Ergänzung bei Markierungen eingesetzt. So kann man Beispielsweise einen Weg abgrenzen, in dem man am linken Rand rote und am rechten Rand blaue Leuchtstäbe aufstellt.

Eine Besonderheit stellen die Infrarot-Knicklichter dar. Deren Licht ist für das menschliche Auge nicht sichtbar. Man benötigt ein Nachtsichtgerät oder sonstige entsprechende Ausrüstung um es sichtbar zu machen. Somit sind sie ideal für „unsichtbare“ Markierungen.

Bei unserem Test der Mil-Tec® Rescue Leuchtstäbe hielten diese die angegebene Zeit locker durch. Auch nach mehr als 12 Stunden war noch ein schwaches Leuchten zu erkennen. Zu schwach um damit z.B. noch ein Buch lesen zu können, aber immer noch stark genug, um den Leuchtstab als Wegmarkierung einsetzen zu können.

Video: Survivalplan.at

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