Zwei Brände von landwirtschaftlichen Gebäuden ereigneten sich aus noch ungeklärter Ursache in der Nacht auf 13. Juni 2021 in Oberösterreich.

Im Gemeindegebiet von Hartkirchen brach gegen 19:45 Uhr in einem Holzschuppen ein Brand aus. In dem Schuppen, welcher an der gegenüberliegenden Straßenseite des dazugehörigen landwirtschaftlichen Anwesens steht, war überwiegend Brennholz gelagert.

Ein dort abgestellter Pkw konnte von der Feuerwehr noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Dieser blieb unversehrt. Durch das rasche Einschreiten der Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf die umliegenden Gebäude verhindert werden.

Etwa zur selben Zeit brach in Mettmach in einem ehemaligen landwirtschaftlichen Nebengebäude, das jetzt als Garage genutzt wird, ein Brand aus. Das aus Holz errichtete Gebäude wurde wie die darin abgestellten Fahrzeuge vernichtet.

Wegen der enormen Hitzeentwicklung wurde auch die Fassade des Wohnhauses und jene eines benachbarten Wohnhauses erheblich beschädigt.

Zur genauen Brandursachenermittlung wurde jeweils ein Sachverständiger der Brandverhütungsstelle angefordert.

Nachtrag

Bei der Begutachtung der Brandstelle in Mettmach durch den Sachverständigen gemeinsam mit dem Bezirksbrandermittler konnte als Brandursache Flämmarbeiten festgestellt werden.

Ein 59-jähriger Hausbewohner hatte im Bereich des Gebäudes zum Zwecke der Unkrautbekämpfung mit einem Gasbrenner Flämmarbeiten durchgeführt. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angezeigt.