Nur wenn Wasser korrekt gelagert wird, bleibt es lange Zeit genießbar.

Trinkwasser ist das wichtigste überhaupt. In einer Krisensituation kann man sich nicht darauf verlassen, dass sauberes Wasser aus der Leitung kommt. Darum sollte man unbedingt Trinkwasser in ausreichender Menge einlagern.

Flaschenwasser

Soda- und Mineralwasser in Flaschen zu kaufen, ist eine recht einfache und günstige Möglichkeit. Die Flaschen lagert man – so wie Wasser generell – am besten dunkel und kühl. Ein Keller oder Abstellraum eignet sich dafür am besten. Hat man beides nicht zur Verfügung, bietet sich der Platz unter dem Bett an, sofern man keine Bodenheizung hat!

Kanister

Will man Wasser selber abfüllen, muss man einiges beachten. Der Behälter muss lebensmittelecht und dicht schließend sein. Am besten wäscht man ihn direkt vor der Benutzung noch einmal aus und kontrolliert die Dichtung der Einfüllöffnung.

Abfüllen sollte man nur Wasser in Trinkwasserqualität und den Behälter immer möglichst randvoll auffüllen. Doch ohne Konservierungsmittel wie z.B. Micropur, ist das Wasser nur wenige Tage bedenkenlos genießbar.

Wasser welches mit einem hochwertigen Filter gereinigt wurde, ist in der Regel etwas länger haltbar, da hierdurch auch die meisten Mikroorganismen entfernt werden. Aber auch hier empfiehlt sich der Einsatz von Entkeimungsmitteln.

Hat man keine andere Alternative, sollte man das Wasser vor der Abfüllung zumindest abkochen um möglichst viele Keime abzutöten. Auch benutztes Zubehör wie Trichter oder Schläuche, muss möglichst sauber sein.

Wasser im Beutel

Die wohl teuerste und auch unnötigste Form, Trinkwasser einzulagern! Hochgerechnet kann derart vorabgepacktes Wasser bis zu 20 Euro pro Liter kosten. Das mag für ein Rettungsboot oder eine Ölbohrinsel akzeptabel sein, für die Krisenvorsorge ist es jedoch einfach nur überteuert.

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