Beamte der Bundespolizei führten am 30.04.2021 beim ehemaligen Autobahnzollamt Hörbranz COVID-Einreisekontrollen durch.

Gegen 07:45 Uhr missachtete ein Lenker, welcher mit einem PKW mit rumänischen Kennzeichen unterwegs war, die Ausleitung zur Kontrollstation und versuchte sich so der Kontrolle zu entziehen. Er konnte jedoch von einem nachstehenden Kontrollpunkt angehalten werden.

Bei der nachfolgenden Personen- und Fahrzeugkontrolle wurde festgestellt, dass sich im Fahrzeug insgesamt vier männliche Personen (allesamt rumänische Staatsbürger) befanden. Weiters konnte auf der Rückbank zwischen zwei Männern ein Hasenkäfig, in welchem sich drei Hundewelpen befanden, festgestellt werden.

Bei den Hundewelpen handelte es sich um ca. drei Monate alte Golden Retriever. Erhebungen ergaben, dass der Tiertransport in Rumänien startete. Die Fahrzeit betrug bis zur Anhaltung bereits ca. 14 Stunden. Die zur Amtshandlung hinzugezogene Amtstierärztin stellte in einer ersten Untersuchung fest, dass sich die Welpen in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand befunden haben. Die Tiere dürften während der gesamten Fahrt nicht versorgt worden sein und waren deshalb stark dehydriert.

Die Hunde wurden sichergestellt und beim Vorarlberger Landestierheim untergebracht.
Die für den Transport von Tieren erforderlichen Unterlagen wurden vom Lenker nicht mitgeführt. Weiters wurde bei der Kontrolle festgestellt, dass keine der Personen über einen negativen COVID-Test verfügte.

Der Lenker wird wegen Übertretungen nach dem Tiertransportgesetz, Tierseuchengesetz, dem Kraftfahrgesetz (div. Mängel am Fahrzeug) und der Straßenverkehrsordnung (Missachtung der Ausleitung) angezeigt.

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