Große Aufregung um einen angeblichen Impfskandal in Kärnten. In einem Pflegeheim sollen 120 Angehörige von Bewohnern geimpft worden sein. Für Mitarbeiter und Bewohner sollen dadurch keine Impfdosen übriggeblieben sein.

So berichtet es zumindest die “Kronen Zeitung“ heute in einem Online-Artikel. Was ist also dran?
Eine Mitarbeiterin, die anonym bleiben möchte, sagte der Zeitung: ,,In der Früh wurde der Termin von unserer Chefin noch bestätigt, doch dann wurden wir den ganzen Tag vertröstet, bis es am Abend hieß: Wir haben auf euch vergessen, es gibt keinen Impfstoff mehr.“

Dem widerspricht die Heimleitung. Jeder impfwillige Mitarbeiter sei auch geimpft worden. Es sei jedoch korrekt, dass auch 120 Angehörige geimpft worden sind. Die Impfdosen wären übrig geblieben und daher genutzt worden.
Das Land Kärnten hält man es indes für unmöglich, dass so viele Impfdosen einfach übrig waren. Es wurden bereits Erhebungen eingeleitet.

Ob die Vorwürfe tatsächlich zutreffen, lässt sich aktuell nicht verifizieren. Da weder der Name des Pflegeheims noch der Mitarbeiterin genannt werden, ist eine Überprüfung nicht möglich.

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