Es klingt wie ein mieser Alptraum von Datenschützern und ist doch Realität. Der Konzern Google bekommt Einsicht in über 50 Millionen Akten von Patienten.

Möglich macht dies eine Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsdienstleister Ascension.

Nicht nur in den USA sorgt diese Vereinbarung für große Aufregung. Projekt “ Nachtigall “ soll Google helfen, in der Gesundheitsbranche Fuß zu fassen.
Geplant ist, die Patientendaten auf den Google Cloud Servern zu speichern. Bereits jetzt sollen mehr als 10 Millionen Daten übertragen worden sein. Die betroffenen Patienten wurden hierüber nicht informiert!

Ascension betreibt , Stand 12/2019,150 Krankenhäuser in 21 US-Bundesstaaten und ist damit für Google ein idealer Datenlieferant. Und diese Daten entsprechen der „kompletten Krankengeschichte, inklusive Namen und Geburtsdaten „

Laut einer mit dem Projekt vertrauten Person sollen bisher bis zu 150 Google-Mitarbeiter Zugriff auf die Patientendaten haben. Genaue Auskünfte gibt es von Google auf Nachfrage nicht. Jedoch versucht man zu beruhigen. Angeblich könnten die bereits vorhandenen Google-Kundendaten nicht mit den Krankendaten verbunden werden. Auch würden die Patientendaten nicht für Werbezwecke verwendet.

Ob dies so geglaubt werden kann, ist eine andere Frage…

Man darf nicht vergessen, dass Google bereits über unzählige Daten von Nutzern seiner Dienste verfügt. Durch den Kauf der Firma FitBit 2019, hat der Konzern noch weitere Datensätze in seinen Besitz bringen können. FitBit ist als Hersteller von Fitness Trackern bekannt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.