Von August 2017 bis Februar 2021 soll ein 66-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden in einem Fischereirevier entlang eines Flusses im Bezirk Gmunden geschützte Tiere erlegt haben.

Durch die Ermittlungen des Landeskriminalamtes OÖ (Umweltkriminalität) erhärtete sich der Verdacht aufgrund einer anonymen Anzeige. Die Staatsanwaltschaft Wels erteilte den Auftrag zur Durchsuchung der Wohnräume des Beschuldigten.

Diverses Beweismaterial konnte dabei von der Polizei sichergestellt werden. Die Hintergründe der Tathandlungen des Beschuldigten dürften darin zu sehen sein, dass es sich bei den erlegten Tieren (z.B. Fischotter, Gänsesäger, Schwarzstorch und Graureiher) um natürliche „Fressfeinde“ von Fischen handelt.

Durch die Tötungen sollte eine Minimierung eines fischereiwirtschaftlichen Schadens und der Schutz
des Fischbestandes im Revier erfolgen. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Beschuldigte an die Staatsanwaltschaft Wels wegen Verdachts der Tierquälerei zur Anzeige gebracht.

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