Ein 72-jähriger Pkw-Lenker wendete sein Fahrzeug Dienstagnachmittag, 22. Dezember 2020, auf der Pyhrnautobahn und fuhr mehrere Kilometer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Dabei verursachte er Verkehrsunfälle, bei denen mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden. Verletzt wurde niemand.

Der 72-Jährige aus dem Bezirk Gmunden (Oberösterreich) fuhr gegen 15:00 Uhr mit seinem Pkw auf der Pyhrnautobahn A9 in Richtung Oberösterreich. Kurz vor der Mautstelle Bosrucktunnel wendete er seinen Pkw im Glauben sich verfahren zu haben und fuhr entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung wieder in Richtung Süden.

Als so genannter „Geisterfahrer“ beschädigte er im Bereich des Nordportals des Selzthaltunnels zwei Pkw leicht und fuhr ohne anzuhalten weiter in Richtung Graz. Auch einige Kilometer weiter, im Bereich des Rottenmanntunnels, kam es wiederum zu einer Berührung mit zwei entgegenkommenden Pkw, wobei keiner der Beteiligten verletzt wurde.

Der 72-Jährige setzte seine „Geisterfahrt“ fort und wurde letztlich bei Straßenkilometer 83,7 von einer Streife der Autobahnpolizeiinspektion Trieben angehalten. Der Fahrzeuglenker machte einen verwirrten Eindruck und dürfte laut Auskunft seiner Verwandten an einer Krankheit leiden.

Er wird der Staatsanwaltschaft Leoben und der Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.

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