Gaffer sind oft ein großes Problem. Aber wo ist die moralische und gesetzliche Grenze?

Wer kennt es nicht? Man steht auf der Autobahn im Stau obwohl es weder einen Unfall noch Verkehrsüberlastung gibt. Doch auf der Gegenfahrbahn hat es gekracht und die lieben Autofahrer müssen natürlich ganz genau schauen, was sich da abspielt. Gaffer sorgen aber nicht nur oft für Verkehrsbehinderungen. Teilweise gefährden sie auch sich und andere.

Eine gewisse Neugierde ist völlig normal. Sie darf nur niemals soweit führen, dass eine Gefahr entsteht oder Gesetze übertreten werden! Unabhängig davon, hat jeder auch eine moralische Verantwortung.

Blogger z.B. haben es häufig recht schwer. Einerseits hat jeder das Recht, über Ereignisse zu berichten. Andererseits wird man ohne Presseausweis häufig als Gaffer abgestempelt. Auch wenn man sich korrekt und rücksichtsvoll verhält. Das manche Blogger sich wie Gaffer aufführen und so mancher Gaffer sich als Blogger ausgibt, macht die Sache auch nicht einfacher.

Regeln und Vorschriften müssen allerdings für alle gelten. Wenn die Feuerwehr einerseits Fotos und Videos von brennenden Autos und Objekten veröffentlicht, man selbst für solche Aufnahmen aber als „Katastrophenvoyeur“ bezeichnet wird, darf man sich über Kritik und Unverständnis nicht wundern.

Für jeden mit Herz und Verstand sollte klar sein, dass man Verletzte, Tote und deren Angehörige nicht abbildet. Es sei denn man ist die Bild oder ein anderes vergleichbares Blatt, dass zum fremdschämen verleitet.
Das hat in erster Linie mit Menschlichkeit zu tun und erst Sekundär mit den geltenden Gesetzen. Auch das man Einsatzkräfte nicht behindert und ihren Anordnungen folge leistet, sollte selbstverständlich sein.

In diesem Sinne geben wir immer unser Bestes, um Sie mit aktuellen Berichten zu versorgen, die einerseits informieren und andererseits weder moralische noch juristische Grenzen übertreten.

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