Am 6. September abends wurde der Notruf verständigt. Der Anrufer gab an, dass eine Freundin ihm per Whats App einen Hilferuf gesendet hat.

Seine Freundin, eine 40-jährige Wienerin, war mit ihrem 4-jährigem Sohn in Salzburg in der Wohnung einer Freundin, einer 39-jährigen Serbin, und ihren beiden Töchtern, mit 9 Jahren und einem Jahr.

Die beiden Frauen waren gemeinsam mit ihren Kindern im Urlaub gewesen. Die Serbin hatte ihrem geschiedenen Ehemann, einem 45-jährigen Serben, gestattet in dieser Zeit die Wohnung zu benutzen, da er in finanziellen Schwierigkeiten steckte und zurzeit obdachlos war. Als die beiden Frauen vom Urlaub zurückkamen, war der Exmann noch in der Wohnung. Er war bei ihrer Ankunft betrunken und verhielt sich aggressiv gegenüber den Frauen und den Kindern.

Frauen und Kinder mit Waffe bedroht

Er versperrte die Wohnungstür und die Fenster und bedrohte die Frauen und Kinder mit vorgehaltener Co2-Schusswaffe und einem Küchenmesser mit dem Umbringen.

Er schlug der Freundin seiner Exfrau mit der Waffe gegen den Kopf und versetzt seiner Tochter mit der Hand einen Stoß gegen den Kopf. Er feuerte die Waffe mehrmals ab und schoss dabei knapp am Kopf einer der Frauen vorbei in die Wand.

Währen dieser Zeit gelang es der Freundin der Exfrau eine Whats App an ihren Freund zu senden, damit dieser die Polizei verständigt. Beim Eintreffen der Polizei ließ sich der Serbe widerstandslos festnehmen. Er wurde in die Justizanstalt Salzburg gebracht. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt