Angesichts der laufenden Energiewende ist die Energiespeicherung von entscheidender Bedeutung, um den Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix zu erhöhen.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat die Groupe Renault das Projekt Advanced Battery Storage (ABS) ins Leben gerufen, das größtestationäre Energiespeichersystem aus Elektrofahrzeugbatterien, das in Frankreich und Deutschland eingesetzt werden soll.

Dieses System – jetzt Teil des Mobilize-Ökosystems – soll eine Kapazität von 70 MWh erreichen. Die ABS-Anlage in Elverlingsen (Deutschland) wird in den kommenden Tagen an das deutsche Stromnetz von Amprion angeschlossen. Der deutsche Standort nutzt neue Renault ZOE-Batterien, die später für den After-Sales-Bereich verwendet werden. Die Anlage wird eine Kapazität von 2,9 MWh haben.

Es ist der zweite Standort, der an ein nationales Stromnetz angeschlossen wird; der erste ist das Renault Georges Besse Werk in Douai, Frankreich. Ende 2020 erhielt das Werk in Frankreich die erste ABS-Installation, die aus in Containern untergebrachten Renault ZOE-Batterien mit einer Gesamtkapazität von 4,7 MWh besteht.

Es werden zwei Batterietypen verwendet: Second-Life-Batterien und neue Batterien. Die Anlage wurde am 25. Januar 2021 an das nationale Stromnetz RTE (Réseau de Transport d’Electricité) angeschlossen und wird seitdem zur Regulierung der Unterschiede zwischen Energieerzeugung und -verbrauch im Netz in Echtzeit eingesetzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.