Fleißig kontrolliert hat die Polizei Vöcklabruck am 19.Dezember 2020 zwischen 11:30 Uhr und 17 Uhr. Es konnten drei durch Suchtgift beeinträchtigte Lenker aus dem Verkehr gezogen werden.

Ein Lenker geriet in eine Routinekontrolle und zeigte auffällig Verhalten. Ein Alkotest ergab eine leichte Alkoholisierung, ein Urintest einen sehr hohen Wert an Kokain. Bei der Untersuchung auf Fahrtauglichkeit wurde die Beeinträchtigung durch Suchtgift festgestellt. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen. Der Lenker erklärte, er habe das Kokain beim Aufräumen zu Hause gefunden, ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten; da habe er es eingenommen.

Verkehrszeichen gerammt

Ein 25-jähriger Lenker aus dem Bezirk Grieskirchen wurde von einer Verkehrsteilnehmerin angezeigt, weil er auf der B143 von Ampflwang Richtung Ungenach fahrend ständig auf die falsche Fahrbahnseite bzw. auf das Bankett geriet. An der Abzweigung zum Güterweg Ainwalding bog der Lenker den Angaben der Anzeigerin zufolge ungebremst nach links ab und rammte dabei ein Verkehrszeichen. Schließlich verursachte der Lenker bei einem Lebensmittelgeschäft in Ottnang am Hausruck einen weiteren Verkehrsunfall, indem er beim vorwärts einparken mit einem direkt vor ihm abgestellten Pkws kollidierte.

Bei den Unfallerhebungen konnten Ausfallserscheinungen beim Lenker festgestellt werden, die auf Suchtgiftbeeinträchtigung schließen ließen. Zudem konnte bei einem Urintest das Mittel Ketamin festgestellt werden. Der Lenker selbst gab den Konsum von Antipsychotika an. Der Lenker wurde ebenfalls für fahruntauglich befunden, eine Blutabnahme wurde vom Lenker verweigert. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.

Orientierungslosigkeit

Ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck wurde von einem Ladendetektiv angezeigt. Der Mann konnte in der Tiefgarage des Einkaufszentrums wahrgenommen werden, wo er offensichtlich orientierungslos umherirrte. Er gab an, er sei vor zwei Stunden in das EKZ gefahren, habe eingekauft und finde jetzt seinen Pkw nicht mehr.

Der Ladendetektiv sagte, der 34-Jährige sei zwei Stunden lang im Lebensmittelgeschäft gewesen, habe dort z.B. mehrfach die Einkaufswägen anderer Leute genommen, weil er einfach nicht bemerkt habe, dass es nicht seiner ist. Zwischenzeitlich konnte erhoben werden, dass der Mann derzeit nicht im Besitz eines Führerscheines ist, weil ihm dieser vor 1,5 Monaten wegen Lenkens unter Suchtgifteinfluss abgenommen worden war.

Auch diesmal machte der Mann einen beeinträchtigten Eindruck. Ein Urintest verlief positiv auf Opiate und THC. Der Lenker gestand den Konsum von Cannabis ein. Er wurde ebenfalls für fahruntauglich befunden.

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