Am 16. November 2021 zwischen 14 und 15:15 Uhr fand vor dem Klinikum Wels eine angemeldete Versammlung statt. Diese richtete sich gegen eine „Impfpflicht im Gesundheitswesen“ und es nahmen rund 600 Personen teil.

Die Versammlung startete beim Eltern-Kind-Zentrum und setzte sich anschließend in Bewegung.

Da einige Versammlungsteilnehmer keine vorgeschriebene FFP2-Masken trugen, forderte ein Behördenvertreter des Polizeikommissariats Wels die Veranstalterin zu einer entsprechenden Durchsage auf. Dem kam diese auch nach und die Teilnehmer verwendeten die vorgeschriebene Maske.

Über die Flurgasse gingen die Teilnehmer zur Grieskirchnerstraße und weiter zum Kreisverkehr beim Klinikum Wels. Dort wurde eine Standkundgebung mit mehreren Rednern abgehalten. Währenddessen musste der Verkehr kurzfristig über die Flurgasse umgeleitet werden. Dabei kam es, entgegen mehrerer Meldungen in den sozialen Medien, zu keinen Behinderungen von Rettungsfahrzeugen.

Um 15:15 Uhr wurde die Versammlung von der Versammlungsleiterin für beendet erklärt und die Teilnehmer verließen die Örtlichkeit. Es kam zu keinen strafbaren Handlungen während oder im Zusammenhang mit der Versammlung.

Kritik in sozialen Medien

Während die Landespolizeidirektion OÖ von Falschmeldungen spricht, gehen auf Twitter die Emotionen hoch.

Ein Video, geteilt ebenfalls auf Twitter, soll zeigen, dass es sehr wohl zu Behinderungen kommt. Bei der Masse an Menschen ist eine solche Behinderung zumindest gut vorstellbar.

So oder so, jeder vernünftige Mensch muss sich selbst die Frage stellen, wie sinnvoll die Teilnahme an so einer Versammlung in Zeiten einer Pandemie ist, während Pflegekräfte seit vielen Monaten am Limit sind!