Wie wichtig die Krisenvorsorge ist, zeigen uns die letzten Monate. Das Corona Virus kam nicht über Nacht zu uns. Erst trat es in China auf, erst viel später auch in Europa. Nur die wenigsten machten sich damals ernsthaft Gedanken.

Wer nicht bereits vorgesorgt hatte, sah auch in dieser Situation noch keinen Grund dafür. Ist ja alles halb so schlimm… alles nur Panikmache.
Zu diesem Zeitpunkt rieben sich die ersten Händler bereits gierig die Hände!

Lebensmittel, Trinkwasser, Hygieneartikel. Alles Dinge die man täglich braucht und doch meistens nur in geringen Mengen zu Hause hat. Das Wasser kommt aus der Leitung, der Strom aus der Steckdose, wozu sich Gedanken darüber machen?

Mittlerweile hat bei vielen ein Umdenken stattgefunden. Spätestens seit die ersten Corona Virus Fälle in Österreich und Deutschland aufgetreten sind.
Plötzlich waren Desinfektionsmittel, Gesichtsschutzmasken und Einweghandschuhe gefragt wie lange nicht mehr. Aber natürlich auch andere Dinge wie Notkocher, Wasserkanister und Funkgeräte.

Wie war das nochmal? Hat es nicht immer geheißen, eine möglicherweise kommende Krise wäre ja gar nicht so schlimm, die Menschen würden zusammenhalten und sich gegenseitig helfen? Jeder Realist musste bei diesen Worten bereits laut lachen, viele glauben es aber noch heute. Die Realität sieht anders aus.

Es geht immer nur ums Geld! Und das lässt sich mit einem einzigen Blick auf die Preisentwicklung der letzten Monate beweisen.
Während die meisten Produkte sich preislich kaum verändert haben, die üblichen Aktionen und Preisanpassungen einmal ausgenommen, stiegen die Preise für bestimmte Produkte stark an. Welche Produkte das waren, ist klar. Vor allem solche, die in der Krisenvorsorge Einsatz finden und natürlich Desinfektionsmittel.

Während man eine Flasche Sterillium 500ml im Jänner 2020 noch um 10 bis maximal 15 Euro kaufen konnte, stieg der Preis (Stand 02.03.2020) auf Amazon auf unglaubliche 79,50 Euro! Zeitgleich wurde auch die Produktbezeichnung angepasst. Zwischenzeitlich hat sich der Preis wieder eingependelt.

Screenshot: Amazon.de (02.03.2020)


Und das ist leider nur ein Beispiel von vielen. Auch einfache Outdoor- und Campingartikel wurden schnell empfindlich teuer.

Wir raten dringend davon ab, solche Mondpreise zu bezahlen. Erst wenn skrupellose Händler auf ihrer überteuerten Ware sitzen bleiben, werden die Preise wieder sinken. Auf sinkende Preise aus Mitgefühl und Menschenfreundlichkeit braucht man erst gar nicht zu warten.

Tipps:

  • Vergleichen Sie die Preise bei verschiedenen Anbietern. Auch wenn es generelle Preissteigerungen gibt, findet man oft noch günstige Angebote.
  • Wenn Sie nicht sicher sind, ob der Preis gerechtfertigt ist, lesen Sie die Bewertungen durch. Oft geben die einen Hinweis darauf. Noch besser ist es, wenn man den aktuellen Preis mit dem von vor 6 Monaten vergleichen kann. Preissuchmaschinen, Prepper-Seiten und alte Rechnungen können dabei helfen.
  • Ein alter Prepper-Grundsatz lautet: It Wasn’t Raining When Noah Built The Ark

    Das Corona Virus ist nicht die erste und ganz sicher auch nicht die letzte Krise der Menschheit. Und gerade wenn Sie dieses Mal zu spät daran gedacht haben, sich Ausrüstung für den Notfall zuzulegen, ist es zumindest eine Warnung für die Zukunft.
    Erstellen Sie sich eine Einkaufsliste, aber kaufen Sie erst dann ein, wenn die Preise wieder auf ein vernünftiges Maß gesunken sind.