In den Nachtstunden des 19.01.2021 verständigte das Pflegepersonal eines Spitals, in dem derzeit COVID-19 positive Menschen ohne festen Wohnsitz untergebracht sind, den Polizeinotruf.

Es wurde angegeben, ein Patient habe sowohl das Personal als auch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes attackiert, beschimpft und bespuckt. Der aggressive Patient sei ohne polizeiliche Unterstützung nicht zu bändigen.
Auch das Kompetenzteam der Wiener Bereitschaftseinheit wurde von dem Mann, einem 33-jährigen ungarischen Staatsangehörigen, massiv attackiert. Durch Anwendung von Körperkraft und unter erheblicher Belastung durch die Schutzausrüstung wurde der 33-Jährige festgenommen. Zur Durchsetzung der Festnahme mussten sowohl Hand- als auch Fußfesseln angelegt werden.

Der Mann wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht. Es werden ihm zahlreiche strafrechtliche Delikte zur Last gelegt, insbesondere der Verdacht der vorsätzlichen Gefährdung von Menschen durch ansteckende Krankheiten.

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