Schutzmasken, auch als MNS (Mund und Nasenschutz) bekannt, hatten wirklich keinen leichten Start. Erst gab es keine Empfehlung sie zu tragen, der Nutzen wurde angezweifelt. Dann gab es doch eine Trageempfehlung und schlussendlich in vielen Ländern zumindest eine teilweise Tragepflicht.

Covid-19 begleitet uns nun knapp 1 Jahr und doch wissen wir noch längst nicht alles darüber. Sicher ist, der beste Schutz vor Ansteckung ist ausreichend großer Abstand zu anderen Personen. Doch der lässt sich nicht immer und überall einhalten und so sind Masken ein wichtiger Schutz vor Infektion. Diese gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen und Materialien.

Visiere, Masken und Schutzklassen

Visiere und Schilder aus Kunststoff sind besser als nichts, bringen aber auch nur den geringst möglichen Schutz. Tröpfchen und Aerosole werden beim Husten und Niesen lediglich zur Seite abgelenkt. Vor einiger Zeit hat das auch die österreichische Regierung erkannt, manches dauert bei uns halt länger. – Diese Plastikdinger sind in Österreich, dort wo Maskenpflicht herrscht, nicht mehr erlaubt.

Am häufigsten trifft man auf Einwegmasken, wie man sie z.B. zu Beginn der Maskenpflicht in den meisten Geschäften kostenlos erhalten hat, sowie auf Stoffmasken. Diese 2 Maskentypen sind wohl die am meisten diskutierten. Die einen schwören darauf, die anderen sind sicher, dass sie wirkungslos sind. Immerhin wären die Viren ja viel kleiner als der Abstand im Gewebe und somit würde Corona einfach „durchschlüpfen“.

Stimmt, das Corona-Virus ist sehr klein. Trotzdem ist die Argumentation nicht stichhaltig. Denn das Virus ist ja nicht alleine unterwegs sondern in Tröpfchen und feinsten Tröpfchen, den Aerosolen. Hustet man nun in die Maske, wird der Luftstrom von dem Material gebremst. Beo korrekt getragener Maske kann sich das Virus also nicht in so weitem Umkreis verteilen, wie es ohne Maske passieren würde.

Eine Studie aus Deutschland hat übrigens gezeigt, dass sich das Infektionsrisiko durch einfache Masken um durchschnittlich 45 Prozent senken lässt.
Den höchsten Schutz bieten übrigens zertifizierte Schutzmasken der Klasse FFP3.

Fazit

Das tragen einer Maske bietet keinen 100% Schutz vor Infektion. Jedoch lässt sich damit das Ansteckungsrisiko deutlich senken.

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