Die erstmals in Großbritannien, genauer in der Grafschaft Kent, nachgewiesene Corona-Variante B.1.1.7 sorgt weiter für Besorgnis. Sie wurde bereits in etwa 60 Ländern, darunter auch Österreich und Deutschland, nachgewiesen.

Mutationen von Viren sind nichts ungewöhnliches, Wissenschaftler hatten auch bei der aktuellen Corona-Pandemie mit dem Auftreten solcher Veränderungen gerechnet. Das eigentliche Problem ist, dass man nicht vorhersagen kann, in welche Richtung sich das Virus entwickeln wird. Grundsätzlich ist (fast) alles möglich. Ein Krankheitserreger kann durch Mutation deutlich gefährlicher oder aber auch harmlos werden.

Ging man bisher davon aus, dass die britische Variante zwar deutlich ansteckender, aber nicht grundsätzlich gefährlicher, als das ursprüngliche Virus wäre, gibt es nun die ersten Hinweise auf eine höhere Sterblichkeitsrate. Der britische Premierminister Boris Johnson sagte, die Variante könne ,,mit einer höheren Sterblichkeitsrate in Verbindung gebracht werden“.
Allerdings gibt es dafür zum jetzigen Zeitpunkt noch keine wissenschaftlichen Beweise!

Aktuell sind bereits mehrere Varianten bekannt. Auch ist davon auszugehen, dass noch nicht alle Mutationen entdeckt wurden. Die gute Nachricht lautet, dass die verfügbaren Impfstoffe auch gegen die bekannten Mutationen helfen sollen bzw. entsprechend angepasst werden können.