Das Auf-Zu Spiel der österreichischen Bundesregierung geht in die nächste Runde. Kinder dürfen wieder in die Schule, die Geschäfte dürfen öffnen und auch der Friseurbesuch wird wieder möglich sein. Vorerst zumindest. Aber der Reihe nach:

Schule

Nach den Semesterferien wird wieder zum Präsenzunterricht zurückgekehrt. Voraussetzung für die Teilnahme ist jedoch ein negativer Corona-Test. Getestet wird direkt in der Schule, wer daran nicht teilnehmen möchte, darf nicht am Unterricht teilhaben.

Handel

Auch der Handel wird am 8. Februar wieder durchstarten. Es gilt eine Begrenzung von 1 Kunden pro 20 Quadratmeter, außerdem herrscht FFP2-Maskenpflicht für Angestellte und Kunden.

Dienstleistungen

Die Mähne kann ab, der Friseurbesuch wird wieder möglich. Auch andere körpernahe Dienstleistungen werden wieder erlaubt sein. Allerdings wird es strenge Auflagen geben. Die FFP2 Maske wird Pflicht sein, ebenso ein negativer Corona-Test der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Freizeit und Kultur

Bibliotheken, Museen und Tiergärten dürfen ab 8. Februar ebenfalls wieder besucht werden. Aber auch hier ist das tragen einer FFP2 Maske vorgeschrieben.

Wie es weitergeht

Das angesagte Ziel, die Infektionsrate auf unter 700 pro Tag zu senken, wurde deutlich verfehlt. Noch immer werden täglich über 1000 Neuinfektionen vermeldet. Dennoch hat man sich nun für gewisse Lockerungen entschieden.

Jedoch nicht weil es bereits viel sicherer ist als noch vor 2 Wochen ist, oder weil bereits ein Großteil der Bevölkerung geimpft wäre. Nein, die Zahlen sind immer noch viel zu hoch, die Impfungen laufen nur schleppend, wenn man nicht gerade Bürgermeister ist, und die aktuellen Erkenntnisse zu den neu entdeckten Mutationen sind auch nicht gerade ermutigend. Doch die Bevölkerung hat mittlerweile einfach genug vom Lockdown, die Akzeptanz für die Maßnahmen schwindet zusehends!

Am 15. Februar soll über die weiteren Schritte informiert werden. Je nach Situation sind weitere Lockerungen aber auch neuerliche Einschränkungen möglich.

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