Ein 51-Jähriger steht im Verdacht den Bürgermeister der örtlichen Gemeinde über einen längeren Zeitraum gefährlich bedroht zu haben. Er wurde festgenommen.

Ein 51-jähriger Geschäftsmann aus dem Bezirk Deutschlandsberg steht im Verdacht den Bürgermeister der örtlichen Gemeinde über soziale Medien über einen Zeitraum von einigen Monaten belästigt und bedroht zu haben. Nachdem die Mitteilungen immer persönlicher wurden und sich der Bürgermeister tatsächlich bedroht fühlte, erstattete er in den Morgenstunden des 28. November 2020 die Anzeige bei der Polizei.

Die Staatsanwaltschaft Graz verfügte nach einem Anlassbericht über die erfolgten polizeilichen Ermittlungen und aufgrund der Tatsache, dass der Verdächtige im Besitz von Schusswaffen war, die Festnahme des 51-Jährigen. Da der Beschuldigte vorerst nicht angetroffen werden konnte, wurde zur Sicherung der gefährdeten Person polizeiliche Schutzmaßnahmen veranlasst.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der 51-Jährige schließlich in der Nähe des Wohnortes des Bedrohten angetroffen und mit Unterstützung des Einsatzkommandos Cobra in den Abendstunden des 28. November 2020 festgenommen werden. Eine Schusswaffe wurde sichergestellt und ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

Der Beschuldigte ist geständig, die Mitteilungen über soziale Medien verfasst zu haben, ein tatsächliches Vorhaben von Tathandlungen gegen den Bürgermeister bestreitet er. Als Motiv gibt er an, dass der Bürgermeister der Verursacher seiner finanziellen Schwierigkeiten sei.

Der Beschuldigte wird angezeigt und wurde in eine Justizanstalt eingeliefert.

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