Sportwaffen werden nicht nur optisch immer realistischer, auch der Rückstoß wird bei vielen Softair und CO2-Waffen simuliert.

Dafür verantwortlich ist das Blowback System, welches wir an dieser Stelle näher vorstellen wollen.

Wie es funktioniert

Ein Teil des Treibgas-Drucks wird verwendet um den Schlitten der Waffe bei der Schussabgabe zu bewegen. So wie es auch bei einer scharfen Waffe durch das abfeuern einer Patrone geschehen würde.

Dabei wird auch die nächste Kugel bzw. das nächste Geschoss nachgeführt und ermöglicht damit die realistische, halbautomatische Funktion einer Waffe.

Wie realistisch ist der Effekt?

Zwar wird künstlich ein Effekt erzeugt, der ein gewisses Gefühl des Rückstoßes und Hochschlags vermittelt. Doch so stark wie bei einer scharfen Waffe fällt er natürlich nicht aus.

Vor- und Nachteile

Der einzige Vorteil ist tatsächlich ein realistischeres Waffenhandling.

Leider gibt es aber auch Nachteile, die nicht unerheblich sind. Der Verbrauch an Treibgas ist deutlich höher als bei Waffen ohne Blowback. Denn wie bereits erwähnt, wird ein Teil des Gases für diesen Effekt benutzt.

Auch haben Blowback Waffen mehr bewegliche Teile und sind damit etwas anfälliger für Fehlfunktionen, Verschleiß und Verschmutzung bei Outdoor Matches. Sie benötigen also etwas mehr Wartung.

Die immer wieder einmal erwähnte geringere Präzision im Vergleich zu Waffen ohne Blowback können wir nicht bestätigen. Dies mag auch daran liegen, dass wir nur mit hochwertigen Waffen schießen und diese auch regelmäßig Pflegen.