Am 16. Jänner 2021 unternahm ein 64-jähriger Mann aus dem Bezirk Klagenfurt mit seiner 38-jährigen Tochter auf der Flattnitz eine Schitour auf den Hirnkopf.

Außerhalb der Waldgrenze verließen sie den Normalweg und wollten über bereits verspurtes Gelände auf den Bergrücken aufsteigen. Kurze Zeit später verlor sich die bereits vorhandene Spur im windverfrachteten Schnee und beide gingen im unverspurten Gelände bergwärts.

Auf 1800 m Seehöhe löste sich ein ca. 40 m breites und 2,5 m hohes Schneebrett, wodurch der Mann einige Meter mitgerissen wurde, aber auf der Oberfläche unverletzt zu liegen kam. Seine Tochter wurde vom Schneebrett nicht erfasst. Von einem zufällig vorbeikommenden Skitourengeher wurde die Lawinenauslösung der LAWZ gemeldet und von dieser die Rettungskette in Gang gesetzt.

Ein Rettungseinsatz war aber nicht mehr erforderlich, da der Mann und seine Tochter selbständig ins Tal abfahren konnten


Ebenfalls am 16. Jänner unternahm ein 46-jähriger Mann aus dem Bezirk Wolfsberg mit seinem 20-jährigem Sohn eine Skitour auf den Wintertaler Nock, wo sie nach dem Aufstieg über den Normalweg gegen Mittag den Gipfel erreichten.

Bei der Abfahrt über die Südrinne löste der Sohn eine ca. vier Meter breite Schneebrettlawine aus. Beide wurden von der Lawine ca. 200 m talwärts mitgerissen. Vermutlich durch die sofort durchgeführten Schwimmbewegungen kamen sie auf der Oberfläche zum Liegen.

Sie blieben unverletzt und konnten ohne Schier ins Tal absteigen.