Am 19.02.2021 um 17:15 Uhr erstattete ein 60-jähriger Mann aus Ferlach auf der Polizeiinspektion Ferlach die Anzeige, dass sein psychisch kranker 29-jähriger Sohn spärlich bekleidet, abgängig sei und bei einem Haus im Loibltal gesehen wurde.

Kurz nach Suchbeginn durch den Vater und vier Beamten der PI Ferlach wurde der FLIR Hubschrauber der FEST Klagenfurt und die Bergrettung Ferlach angefordert. Nach kurzer Suche wurden die Jacke und die Turnschuhe im Eselsbach, auf ca. 800 m Seehöhe, gefunden. In perfekter Zusammenarbeit zwischen Libelle FLIR, Bergrettung und Polizei Ferlach, konnte der 29-jährige um 20:49 Uhr, lediglich in Unterhose und leichtem Pullover, völlig durchnässt und frierend, auf 1100 m Seehöhe aufgefunden werden.

Foto: BMI/Flugpolizei

Wegen seines körperlichen Zustandes und der schweren Zugänglichkeit des Fundortes, wurde eine Anfrage bei den Notarzthubschrauberbetreibern gestartet. Die Besatzung des Notarzthubschraubers RK1 erklärte sich bereit einen Versuch zu starten. Nachdem von Bergrettungsmitgliedern ein guter Landeplatz im alpinen Gelände vorbereitet werden konnte, wurde der29-jährige gegen 22:00 Uhr mit einer Körperkerntemperatur von 29 Grad der Hubschraubermannschaft übergeben und von dieser in das Klinikum Klagenfurt geflogen.

Im Einsatz standen der Polizeihubschrauber Libelle FLIR, 18 Mitglieder der Bergrettungsortstelle Ferlach und vier Beamte der Polizeiinspektion Ferlach.

Foto: Bergrettung Ferlach

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