Mortantsch, Bezirk Weiz. – Mittwochvormittag, 3. Februar 2021, kam es zu einem Einsatz, nachdem etwa 30.000 Liter Gülle in den Mortantschbach geflossen waren.

Gegen 09:30 Uhr bemerkte ein Passant eine Schaumbildung im Mortantschbach und verständigte die Polizei. Bei deren Nachschau konnte eine grobe Verunreinigung des Baches festgestellt werden.
Die Feuerwehr Weiz, der Journaldienst der Bezirkshauptmannschaft Weiz und der Chemiealarmdienst wurden verständigt. Maßnahmen wurden vom Chemiealarmdienst keine angeordnet, da die Gülle nicht mehr gestoppt werden konnte. Von der Gewässeraufsicht wurden mehrere Wasserproben entnommen und in den nächsten Tagen ein Gutachten erstellt.

Aufgrund der Ermittlungen konnte ein 61-Jähriger aus dem Bezirk Weiz als Verursacher ausgeforscht werden. Aus dem Abfluss seiner Güllegrube flossen in den Nachtstunden etwa 30.000 Liter Gülle aus. Diese gelangte über eine Wiese und einen Durchfluss unter der Straße in den Mortantschbach.

Der 61-Jährige gab an, dass er in der Früh bemerkt hätte, dass der Abfluss seiner Güllegrube offen stehe. Wieso der Abfluss offen gestanden ist, könne er sich nicht erklären.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.